Helge Leiberg

Blaskonzert

Bassspieler

Bassiste

Feuertanz

Wassergeister

Strong

Skulptur 16

Skulptur 13

Skulptur 11

Der Künstler

…Leiberg holt uns aus der Versunkenheit. Er betreibt so etwas wie künstlerische Mund-zu-Mund-Beatmung. Er ist der Virtuose einer Nähe, die etwas Hypnotisches hat. “Komm. Komm. Augen auf!”, lautet seine Beschwörungsformel.

Das Springen, Herumwirbeln, Irgendwo-Hinfallen, der schmale Grad zwischen Geworfenheit und Flucht, atemloser Mitteilung und Verloren sein der Figuren ist direkt gebunden an den Ausfluss der Farbe. Ob dünnflüssig linear-zeichnerisch oder bis zum Relief verdickt-malerisch, stets ist es die heftige Bewegung des Pinsels, die den Dauerzustand eines Lebensgefühls charakterisiert: jenes Gefühls des Abstrampelns und Abtanzens, um Herauskommen aus der Zumutung, aus der Negativität. Leibergs Tänzerinnen, Akte, Paare, Reiter befinden sich, alles in allem, in einer aktiven und zukunftsoffenen Rolle….

Christoph Tannert

 

Ausstellungen

1979 Dezennien, (sog. Türenausstellung)
Leonhardimuseum Dresden, 1986 Malstrom, Berlin, Haus am
Waldsee, Kunsthalle Wilhelmshaven, Mannheimer Kunstverein,
Galerie Suspect, Amsterdam (NL), 1992 „Tanz im Kopf“,
Mannheimer Kunstverein 1995 „Luftzug an der Ferse“, Galerie
Schultz, Berlin, Galeria Major, Pollenca, Mallorca, 2002 „Nord
express“ Museo de arte contemporarea, Olinda, Brasilien, 2004
„Bleiben sie in Bewegung,“, Ludwig Galerie Schloss Oberhausen,
2004 „Codex“, Museum Nikolaikirche Berlin, 2005 „Zeitfühlung“,
Museum Junge Kunst, Frankfurt/O,. „German Figurativ Painting“,
Neuhoff Gallery, New York, USA 2006 „in Flagranti“, Baiksong
Gallery Seoul, Korea, 2007 „Darlings“ Galerie Frey, Wien, 2008
„Hingabe“ Galerie Noah, Augsburg, 2010 „Hand & Fuss“ Galerie
Terminus, München, 2011 „Horizontbeobachter“ National Museum
Brasilia, Brasilien, 2012 „Tanz Im Quadrat“, Bronzen, Mannheimer
Kunstverein, 2013 „Malerei und Skulptur“ Galerie Winter,
Wiesbaden, 2013 „ein mal hölle und zurück“, Städt. Galerie
Tuttlingen, 2013 „Gefühlsreigen“ Galerie Scheffel, Bad Homburg,
2014 „Hin & Weg“, Bronzen im Stadtgebiet Eschborn, 2015
„Horizontbeobachter“ Nationalmuseum Santiago, Chile, 2017
„daphne“, Hotel Mond, Berlin, 2019 „felsenschwer und federleicht,
Galerie Noah, Augsburg, 2020 „Body of Work“, Galerie Filser &
Gräf, München, 2021 Galerie Kunsthaus Klüber, Weinheim,
2022 „Frühlingsgefühle“ Galerie Frey, Wien, „Umlagerte Träume“,
FARB/ Kunstverein Borken, 2023 „ready steady go around“ mit
Miriam Vlaming, Galerie Rother, Wiesbaden, „GRAUTÖNE“,
Kunsthaus Sans Titre, Potsdam, „Leidenschaft“, Galerie Frey,
Salzburg, „Springflut“ Galerie Filser&Gräf, München

Vita

Helge Leiberg, 1954 in Dresden geboren.

studierte an der dortigen Hochschule für Bildende Künste

bei Professor Gerhard Kettner. Seit 1978 freiberuflich. Neben Malerei und Zeichnung originalgrafische Künstlerbücher, experimentelle Filme. Performances, unter anderem mit Christa Wolf, Vinko Globokar und Michel Portal, Corinna Harfouch, Peter Lohmeyer, Conny Bauer etc. Malerband mit A.R.Penck. Aktion zum „Tag des Freien Buches“ 1983 im Dresdner Atelier, 1984 Ausbürgerung nach Westberlin. Arbeits- und Atelierstipendium vom Berliner Senat für Kulturelle Angelegenheiten. Grafikbücher im Selbstverlag und bei verschiedenen Handpressen (siehe Homepage). Ausstellungen im In- und Ausland mit Malerei, Zeichnungen und Bronzeplastiken.
2005 Teilnahme Biennale Peking, 2007 Internationale Grafikbiennale Horst-Janssen-Museum Oldenburg u Wien  2013 Brandenburger Kunstpreis für Malerei. 2014 Teilnahme Skulpturentriennale Bingen/ Rhein
2015 Teilnahme an der Biennale Venedig, 2023 Ehrenpreis des Brandenburgischen Minsterpräsidenten für das Lebenswerk.

Helge Leiberg lebt und arbeitet in Berlin und im Oderbruch.